1. Wichtigstes Hausmittel gegen Husten: viel trinken. Die Flüssigkeit befeuchtet die Schleimhäute und wirkt dadurch Reizhusten entgegen. Außerdem fördert sie, dass sich der Schleim in den Atemwegen verflüssigt und leichter abgehustet werden kann.
  2. Hustentee, z.B. mit Thymian oder Anis, wirkt neben den allgemeinen Vorteilen der Flüssigkeit zusätzlich schleimlösend und fördert dadurch das Abhusten. Malventee beruhigt zusätzlich durch enthaltene Schleimstoffe die entzündeten Atemwege.
  3. Hausmittel gegen Husten für Naschkatzen: Hustenbonbons. Die Bonbons fördern den Speichelfluss und tragen dadurch dazu bei, die Schleimhäute feucht zu halten. Das ist besonders hilfreich bei Reizhusten.
  4. Das Inhalieren von Wasserdampf befeuchtet die Schleimhäute, löst festsitzenden Schleim und entspannt die Atemwege. Zusätze im Wasser können diese Effekte verstärken, z.B. Salz, Salbei oder Kamille.
  5. Süßes Hausmittel gegen Husten: Honig. Er enthält natürliche Hustenstiller. Sie können den Honig pur einnehmen oder z.B. Ihren Hustentee damit süßen.
  6. Deftiges Hausmittel gegen Husten: selbst hergestellter Zwiebel-Hustensaft. Dazu eine Zwiebel fein Hacken und mit 150 ml Wasser kurz aufkochen, kurz abkühlen lassen und 2 Esslöffel Honig einrühren. Nach etwa einer halben Stunde abseihen. Die Mischung sollte anschließend im Kühlschrank aufbewahrt und mehrmals täglich 1 Teelöffel eingenommen werden.
  7. Alt-bewährtes Hausmittel gegen Husten: Rettichsaft. Auch wenn der Geschmack gewöhnungsbedürftig ist, wird Rettichsaft schon seit Omas Zeiten bei Husten empfohlen − häufig in Verbindung mit Honig. Er enthält ätherische Öle, die Krankheitserreger unschädlich machen und die Atemwege beruhigen.
  8. Brustwickel Nr. 1: Kohlwickel sind ein bewährtes Hausmittel gegen Husten. Waschen Sie einige Wirsingblätter und entfernen Sie die dicken, weißen Mittelrippen. Legen Sie sie auf ein Leintuch und walzen Sie die Wirsingblätter z.B. mit einem Nudelholz aus, bis Saft austritt. Verteilen Sie die Blätter auf der Brust, decken sie mit dem Leintuch ab und befestigen Sie das Ganze z.B. mit einem Schal oder einer Mullbinde. Lassen Sie die Kohlwickel etwa eine Stunde wirken.
  9. Brustwickel Nr. 2: Quarkwickel. Geben Sie Quark in die Mitte eines Leintuchs und schlagen sie die Enden ein. Erwärmen Sie den Quarkwickel leicht mit einer Wärmflasche. Legen Sie ihn auf die Brust und fixieren Sie ihn mit einem Schal. Den Wickel können Sie tragen, bis der Quark eingetrocknet ist, z.B. über Nacht.
  10. Brustwickel Nr. 3: Kartoffelwickel. Sie gelten seit Langem als Hausmittel gegen Husten. Ihre Wirkung beruht jedoch wahrscheinlich auf der langanhaltenden feuchten Wärme, denn Kartoffeln speichern die Wärme und geben sie nach und nach ab. Andere hustenlindernde Inhaltsstoffe sind bislang nicht bekannt. Für Kartoffelwickel kochen Sie einige Kartoffeln. Wenn sie weich sind, legen Sie sich auf ein Leintuch und zerquetschen Sie sie grob. Lassen Sie die Kartoffeln etwas abkühlen und legen sie anschließend auf die Brust − mit einem Schal oder einer Mullbinde befestigen. Den Kartoffelwickel können Sie solange tragen, wie Sie die Wärme angenehm finden. Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln nicht mehr zu heiß sind. Sonst drohen Verbrennungen!